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Wenn Anne Haigis ihre Reibeisenstimme erhebt, gleich ob in deutscher oder englischer Sprache, dann schwingt eigentlich immer das Blues-Feeling mit, auch wenn sie seit ihren Teenie-Tagen in den späten 1970er Jahren nicht mehr oft klassische 12-Takter gesungen hat.
Besonders bei ihren Konzerten im Duo mit Jens Filser, den man hierzulande zu den versiertesten und leidenschaftlichsten Bluesgitarristen zählen kann, blieb der eine oder andere Blues Titel nicht aus. Bereit zum Risiko und zur hemmungslosen Improvisation wurde so manches abendliche Highlight geboren, aus denen sich im Laufe der Zeit das Repertoire für ein vollständiges Album entwickelt hat.
Nach ihren Konzerten kam dann immer wieder die Frage am CD-Tisch: “Auf welcher Scheibe ist am meisten Blues?”. Und darauf soll es ab sofort eine klare Antwort geben.
Tracklisting
- 01. Can’t let go
- 02. Sweet forgiveness
- 03. Simple man
- 04. Love’s been rough on me
- 05. Like a rock
- 06. Good day for the Blues
- 07. Top of the world
- 08. Chuck E´s in love
- 09. When loves comes to town
- 10. You got the silver
- 11. Rio Esperanza
- 12. Maybe (Bonustrack)
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‚Simple Man‘ beispielsweise lässt sie wie einen Brunnen sprudeln, in ‚Love‘s been rough on me‘ nimmt sie den romantischen Sound wieder auf, der schon das Album [mi:] adelte, und ‚Can‘t let go‘ klingt bei ihr so zerbrechlich wie der Ruf einer verletzten Seele.
Natürlich hat Jens Filser auch bei der Aufnahme seine begnadeten Hände im Spiel, shuffelt, bottleneckt und swingt auf diversen Gitarren und der Mandoline mit sich selbst um die Wette und gibt Anne‘s Stimme dabei zugleich verlässlichen Rückhalt. Roman Metzner verleiht den reuevollen Versen von ‚Rio Esperanza‘ mit dem Akkordeon einen Hauch Tex-Mex-Würze und unterfüttert das tieftraurige ‚Top of the world‘ mit einem dezenten Streichersatz. Jörg Hamers schließlich unterstützt Anne gesanglich auf ‚Like a Rock‘ und ‚Love comes to town‘. Mehr Begleitung braucht es bekanntlich nicht, wenn Anne Haigis einen guten Song singt.
Zum Abschluss gibt es als Bonus-Track noch ein kleines Juwel, das Anne mit ihrer damaligen Band Anfang der 1990er Jahre im Probenkeller aufgenommen hat. Mit dem Titel hatten 1958 schon die Chantels, die erste Girl Group der R&B-Geschichte, einen Hit. Unsterblich aber wurde ‚Maybe‘ dann 11 Jahre später durch die großartige Janis Joplin. Anne Haigis Interpretation beweist, dass sie auch einer solchen Herausforderung gewachsen ist.
„Ich möchte dem Publikum Emotionen entlocken. Die Leute sollen entweder heulen oder glücklich sein. Am besten beides.“ So brachte Anne Haigis ihr künstlerisches Credo vor einiger Zeit in einem Interview auf den Punkt, und danach handelt sie seit eh und je. In dieses Album hat sie einmal mehr ihr ganzes Gefühl gelegt – A Good Day For The Blues.
Presse-Rezensionen
Rezension auf cd-aktuell.de
Das ist das Album, welches in der Discografie von Anne Haigis noch fehlte, ein Album mit dem Bluesfeeling das bei ihr ansonsten in dem einen oder anderen Song anklingt, aber noch nie so konzentriert auf einem Album zu finden war. Da vibriert der Blues, aber auch die Country-Musik klingt durch. Eine große Besetzung braucht sie für die Interpretation der Songs nicht, ihre Stimme dominiert, fein untermalt und unterstützt durch die Musiker. Klar es handelt sich um Songs, die wir alle schon das eine oder andere mal gehört haben, aber hier kommen sie in der Anne Haigis eigenen Interpretation, in ihrer eigenen Art die Songs zu verstehen. Wer erinnert sich nicht an den Bob Seegers Song „Like A Rock“, oder U2s „When love comes to town“? Beide Songs interpretiert Anne brilliant und Jens Filsers gut temperierte Gitarre bei „Like a rock“ setzt dem Ganzen die Krone auf und dann dürfen wir auch nicht den letzten Song auf dem Album vergessen: „Maybe“, einst zu einem Juwell geschliffen durch die unvergessene Janis Joplin. Aber auch Annes Interpretation läßt den Zuhörer Gänsehaut bekommen. Ein tolles Album, das wie gesagt schon gefehlt hat und so schnell den CD-Player nicht verlassen wird.
(Bernd Kielmann)
Rezension auf Home of Rock.de
It‘s the singer, not the song. Okay, SURVIVOR-Texte sind in der Regel nicht die Quelle der Weisheit, aber damit haben sie einst etwas wirklich Vernünftiges von sich gegeben. Auf einige Künstler passt dieses Statement wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge und keine Frage, Anne Haigis muss man zu diesem illusteren Kreis zählen.
Da legt man dann auch schon mal ein Album mit dem programmatischen Titel „Good day for the Blues“ auf, selbst wenn man diese Musikgattung seit fast einer Dekade nicht mehr unbedingt zu seinen Bevorzugten zählt und kann dem Dargebotenen dennoch durchaus Positives abgewinnen.
Gemeinsam mit ihrem musikalischen Partner Jens Filser kommt Anne Haigis mit ihrem aktuellen Album einem vielfach geäußerten Wunsch ihres Publikums nach und veröffentlicht nun ein reines Blues-Album.
Dabei kommt natürlich die Tatsache zum Tragen, dass die beiden in der jüngeren Vergangenheit überwiegend als Akustik-Duo live zu erleben sind. Die Arrangements der Stücke sind sehr spartanisch ausgefallen und beschränken sich oftmals ausschließlich auf Stimme und Gitarre. Das schafft natürlich beachtlichen Raum um ihre stimmlichen und instrumentalen Qualitäten voll auszuspielen.
Die zwölf Kompositionen, darunter überaus gelungene Versionen von Bob Segers Like a rock und Rickie Lee Jones Chuck E‘s in love, versprühen ein intimes, zurückhaltendes Southern Blues-Feeling, wobei die Grenze zum gefühlvollen Country-(Rock) bisweilen verschwimmt.
„Good day for the Blues“ eignet sich hervorragend um gemütlich auf der Veranda bei einem Drink die Beine hochzulegen, auf den Sonnenuntergang zu warten und dabei den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen. Ein angenehmes, entspanntes Album für ebensolche Situationen in der Hektik des Alltags.
(Martin Schneider)
Rezension auf Jazzpages.com
„Ich möchte dem Publikum Emotionen entlocken. Die Leute sollen entweder heulen oder glücklich
sein. Am besten beides.“ Die neue CD der Sängerin Anne Haigis ist geeignet, diesen Wunsch der aus Schwaben stammenden und in Köln lebenden Künstlerin Wirklichkeit werden zu lassen. Ihre raue, leicht heisere und ungeheuer ausdrucksstarke Stimme mit intensivem Blues-Feeling geht unter die Haut. „Good day for the Blues“ ist der Titel eines der Stücke auf der gleichnamigen Duo-Einspielung mit dem Gitarristen Jens Filser – ein Versprechen, das uneingeschränkt erfüllt wird.
Bei „Like a rock“ denkt der Zuhörer unwillkürlich an die unvergessene Janis Joplin, so emotional hat mich lange nicht mehr ein Blues-Song angesprochen -auch dank der glissandierenden Bottleneck-Begleitung von Filser sowie von Roman Metzner am Piano oder den keineswegs aufdringlichen Background-Vocals. Im Duett mit Haigis ist Jörg Hamers auf „When love comes to town“ zu hören.
Haigis und Filser sind ein ideales musikalisches Gespann, gehen sensibel aufeinander ein, verstehen sich blind. Gitarre und Gesang sind nicht nur in der Lautstärke gleichwertige Partner. Ob nun Fingerpicking oder Bottleneck-Spiel, auf der metallenen Dobro, der akustischen oder elektrischen Gitarre, Filser wird dem Blues und der Sängerin gerecht.
Anne Haigis, die vom Jazz über den Rock nun zu den Wurzeln im Blues zurückgekehrt ist, dürfte mit dieser Scheibe nicht nur ihre Fans begeistern, sondern auch viele neue Freunde gewinnen. Für „Good day for the Blues“ ist jeder Tag der richtige. Vorbildlich ist das beigefügte Textheft – etwas, das den pläne-Verlag schon immer auszeichnete.
(Klaus Mümpfer)
Rezension auf Rocktimes.de
Wenn man von den großen weiblichen Rockstimmen in Deutschland spricht, dann kommt man bei Aufzählen nicht sehr weit. Neben Inga Rumpf und Nina Hagen gehört aber auf jeden Fall Anne Haigis dazu.
Als Jugendliche wurde es ihr im heimatlichen Rottweil schnell zu eng und sie ging auf Tour mit ihrer Gitarre ab in den Süden. Vielleicht hat sie sich dabei ihre heißere Stimme geholt. Wieder zurück mit Zwischenstation in der Spätzleland-Hauptstadt gewann sie den Nachwuchspreis der Deutschen Phonoakademie im Bereich Jazz und die Beachtung von Wolfgang Dauner. In dessen Schlepptau trat sie auch im Vorprogramm des United Jazz & Rock Ensembles auf und wurde dessen Elevin. Anfang der Achtziger Jahre entstanden ihre ersten LPs „For Here Where The Life Is“ und „Fingernails“. Die waren noch in englisch und jazzmäßig gesungen, aber dann stand die schöne Badenerin an der Spitze der deutschsprachigen Szene mit ihren nachfolgenden Alben und bekam reichlich Fernsehauftritte. Edo Zanki, Tony Carey und Wolf Maahn, waren ihre Wegbegleiter, 1989 erhielt sie für „Indigo“ den Goldenen Löwen von Radio Luxemburg. Damit war wieder (weitgehend) Schluss mit der Singerei in deutsch. Und auch mit der großen Medienaufmerksamkeit.
Allerdings war Frau Haigis keineswegs untätig und sammelte internationale Erfahrungen in Zusammenarbeit mit u.a Melissa Etheridge, Eric Burdon, Nils Lofgren oder den Harlem Gospel Singers. Auch wenn es bei uns ruhiger um sie wurde, ihre unverwechselbare Stimme war doch immer wieder mal mit neuen Songs zu hören, mit denen sie sich in verschiedenen Stilrichtungen bewegte. Aber dass dieses Organ wie geschaffen für den Blues ist, stellten nicht nur die Fans bei ihren Live-Auftritten fest. Und nun hat sie endlich ein ganzes Bluesalbum gemacht, wie schon zuletzt fast allein mit ihrem Partner, dem exzellenten Gitarristen Jens Filser. Eine gute Entscheidung und „A Good Day For The Blues“!
Ein Coveralbum. Aber glücklicherweise keins, mit dem auch sie die Uralt-Klassiker zum x-ten Mal aufbrüht. Die Haigis hat sich mit gutem Gespür für ihre Kragenweite Songs aus unterschiedlichen Bereichen zusammengestellt und bläst ihnen ordentlich den Blues ein.
Filser eröffnet gefühlvoll mit dem Bottleneck auf der Dobro, dann steigt die Lady mit der zweiten Gitarre ein und röhrte die ersten Songzeilen. Wen das jetzt gepackt hat, der braucht nicht weiter probehören. Die auf diese Spielweise umgeschriebenen, teils bekannten Titel, machen das Kraut dann noch richtig fett. Wem dieses Intro und die ersten heißeren Töne der Haigis jedoch nicht zusagen, der sollte lieber sein Geld woanders anlegen!
„Can‘t Let You Go“ ist noch traditioneller Blues, wobei das Slidespiel sehr an Sam Mitchell erinnert, später mischt die Mandoline das Stück noch kräftig auf. Bei „Sweet Forgiveness“ (aus der Feder von Shannon McNally) schreit die Künstlerin den Schmerz bis an die Belastungsgrenze heraus, dazu gibt‘s feinstes Fingerpicking. „Simple Man“ (nicht die LS-Nummer!) kombiniert die beiden Gitarrenstile, aus der Countrynummer macht das Duo (das auch für die Produktion verantwortlich zeichnet) einen schön swingenden Delta-Blues. Dann wird‘s aber richtig deep blue. Den Etta James-Titel „Love‘s Been Rough On Me“ lässt sie noch verhalten glühen, um dann mit „Like A Rock“ das Feuer richtig anzufachen. Starke Version des Bob Seger-Klassikers mit eindrucksvoller Slide und Detroit-Soul-Groove.
Mit dem Titeltrack wird‘s dann wieder gängiger, „Top Of The World“ (mehr Americana als Blues) bemüht sogar etwas elegisch Streicherarrangements, um dann auf die Rickie Lee Jones-Adaption „Chuck E‘s In Love“ einzuschwenken. Dem Westcoast-Hit verpasst die Anne einen lasziven Touch, was Geschmackssache ist. Mit Jörg Hamers liefert sie sich auf „When Love Comes to Town“ ein starkes souliges Duett, das leider auf der CD einmalig bleibt.
Dass Stones-Nummern im leichteren Akustik-Sound auch gut kommen, haben die Herren ja selbst schon bewiesen. Diese Version von „You Got The Silver“ kann daran allerdings nicht anknüpfen, das klingt doch recht bemüht. Gut gelungen ist dagegen die Edelschnulze „Rio Esperanza“, bei der die Haigis noch einmal alle Register zieht.
Dass der Vergleich mit Janis Joplin bei diesem Organ öfters fällt, ist naheliegend. Und beim Bonustrack „Maybe“, der mit ihrer damaligen Band Anfang der 1990er Jahre im Probenkeller mitgeschnitten wurde (soundmäßig einwandfrei), zeigt die Künstlerin, dass ihre Röhre auch bei diesem Klassiker neben der unerreichten Kollegin bestehen kann.
„Good Day For The Blues“ ist ein Album für Blues- und (Slide-)Gitarrenliebhaber und für diesen Kreis auch eine dicke Empfehlung. Für Haigis-Fans sowieso. Dass sich an dieser Stimme die Geister scheiden, wird sich auch mit der neuen Produktion nicht ändern. Wie gut, dass wir auch noch solch eigenständige, selbstbewusste und ausdrucksstarke Künstler im Land haben. Das ist alles andere als Mainstream, aber ein Album mit ganz eigenem Charakter und darin liegt die Stärke. Sicher nicht für jeden Tag. Aber für einen guten Blues-Tag!
(Norbert Neugebauer)
01 | Can’t let go
Don’t make me sit all alone and cry
Well it’s over I know but I can’t let go
I’m like a fish out of water, a cat in a tree
You don’t even want to talk to me
Well it’s over I know but I can’t let go
He won’t take me back when I come around
Says he’s sorry then he puts me out
I got a big chain around my neck
And I’m broken down like a train wreck
Well it’s over but I can’t let go
See I got a candle and it burns so bright
In my window every night
Well it’s over I know but I can’t let go
You don’t like to see me standing around
Feel like I’ve been shot and didn’t fall down
Well it’s over I know but I can’t let go
Turn off the trouble like you turn off a light
Went off and left me it just ain’t right
Well it’s over I know but I can’t let go
Round every corner something I see
Bring me right back how it used to be
Well it’s over I know but I can’t let go
02 | Sweet forgiveness
The news blows cold in my vein
everyday I wake to more of the same
the garden don‘t grow cause greed never gets old
And my weapon of choice has got a lonely voice
it‘s lost in the brambles and buried in the noise
but I hear it still, faint, but steady calling
So forgive my love, forgive my broken heart
forgive my love cause anything ever so hard
I‘m angry to the bone
feeling all alone sweet forgiveness
Sweet forgiveness, sweet forgiveness
may this melody reveal
and help me to heal with forgiveness
Forgiving my love doesn‘t make them right
for taking what was ours and wounding the light
but it all comes back around in many unseen ways
they get theirs they get theirs they get theirs
May we never seek revenge
that bill will never be paid
if this ache in our hearts is ever to go away
we only feed their greed by carrying that rage
Cause I don‘t want a life that‘s soft and high
if it means that others must
suffer and die for my comfort
cause I just don‘t know how to
shut my eyes shut my eyes shut my eyes
03 | Simple man
There’s a light on in the kitchen
Again she sittin’ alone
Crosswords on the table
Coffee in the cup
She founds another word for waiting
As he pulls into the drive
She ain’t really all that angry
She’s just glad that he’s alive
Now he’s standing at the backdoor
Straightening his hair
Having looked well for that key
That used to be under the mat
And she’s working on that crossword
Fighting back a smile
Find another word for sober
Let him sit out there a while
Twenty years of give and take
Twenty years of working hard
Putting groceries on the table
Planting maybells in the yard
He is falling off the wagon
But he won’t stay down too long
He’d rather die a thousand deads
And never do his woman wrong
Now they’re not too much to look at
Skin’s too long in the sun
But they’ve weathered well together
And when all is said and done
It’s still two spoons of sugar
And carnation in the can
She says
Your coffee’s on the table
Now getting here you simple man
Simple man, simple man
He’s just doin’ the best that a simple man can
The bacon’s in skin
And the cakes are in the pan
Getting here you simple man
Oh that’s right
04 | Love’s been rough on me
They say time heal the broken heart
Days go by and the healing starts
They say life, life goes on
I can’t prove it but I know they’re wrong
I can’t sleep – I can’t eat
I don’t seem to be able
to get back on my feet
I can’t run, I can’t hide
And it’s tearing me up inside
Have merci babe
Love’s been rough on me
I have love but it turned out wrong
I have faith and when that was gone
Well at least at least I had hope
But you left me hanging at the end of my road
05 | Like a rock
Stood there boldy sweatin’ in the sun
Felt like a million felt like number one
The height of summer I’d never felt that strong
Like a rock
I was eighteen didn’t have a care
Working for peanuts not a dime to spare
But I was lean and solid everywhere
Like a rock
My hands were steady my eyes were clear and bright
My walk had purpose my steps were quick and light
And I held firmly to what I felt was right
Like a rock
Like a rock I was strong as I could be
Like a rock nothing ever got to me
Like a rock I was something to see
Like a rock
And I stood arrow straight
Unemcumbered by the weight
of all these hustlers and their schemes
I stood proud I stood tall
High above it all
I still believed in my dreams
Twenty years now where’d they go
Twenty years I don’t know
I sit and I wonder sometimes where they’ve gone
And sometimes late at night
Oh when I’m bathed in the firelight
The moon comes calling a ghostly white
And I recall I recall
Like a rock standing arrow straight
Like a rock charging from the ga
Like a rock carrying the weight
Like a rock
Like a rock the sun upon my skin
Like a rock hard against the wind
Like a rock I see myself again
Like a rock like a rock
06 | Good day for the Blues
Sometimes you fly so high
You can‘t find a place to land
Got money in the bank
A drink in your hand
When the love gets low
Someone‘s gonna lose
Cause our love is driftin’
and it‘s a good day for the blues
When you shuffle your cards
You always have a winning hand
When luck is on the run
You never have to take a stand
When the chips get low
You know you‘re gonna have to choose
Cause our love is driftin’
and it‘s a good day for the blues
It‘s a good day – for Bobby Blue Blend
For the thrill is gone – Magic Sam
Whatever it takes, I do what I can do
To bridge this river
that flows from me to you
Our love is driftin’
And it‘s a good day for the blues
07 | Top of the world
I wished I was smarter, I wished I was stronger
I wished I loved Jesus, the way my wife does
I wished it‘d been easier, instead of any longer
I wished I could‘ve stood, where you would‘ve been proud
That won‘t happen now, that won‘t happen now
There‘s a whole lot of singing
That‘s never gonna be heard
Disppearing every day
Without so much as a word somehow
Think I broke the wings of that little songbird
She‘s never gonna fly to the top of the world
Right now
I don‘t have to answer any of these questions
Don‘t have no guide to teach me no lessons
I come home in the evening sit in my chair
One night they called me for supper
But I never got up I stayed right there
in my chair
I wished I‘d had known you wished I had shown you
All of the things I was on the inside
I‘d pretend to be sleeping when you‘d come in in the morning
To whisper goodbye go to work in the rain
I don‘t know why don‘t know why
Cause everyone‘s singing we just wanna be heard
Disappearing every day without so much as a word somehow
Gonna grab a hold of that little songbird
Take her for a ride to the top of the world right now
08 | Chuck E’s in love
How come he don’t come p.l.p. with me
Down at the meter no more
And how come he turn off the TV
And he hang that sign on the door
Where we call and we call “How come” we say
Hey what could make a boy behave this way
And he learn all of the lines now and every time
he don’t stutter when he talks
And it’s true it’s true he sure is acquired this kind of
cool and inspired sorta jazz when he walks
Where’s his jacket and his old blue jeans
If this ain’t healthy is it some kinda clean
That is it
Chuck E’s in love ……
I don’t believe what you’re saying to me
This is something I’ve got to see is he here
I look in the poolhall or is he here
I look in the drugstore is he here
No, he don’t come here no more
But I tell you what I saw him
He was sittin’ behind us down at the Pantages
And whatever it is that he’s got up his sleeve
but I hope it isn’t contagious
What’s her name is that her there
Oh Christ, I think he’s even combed his hair
Is that her what’s her name
Oh, it’s never going be same
that’s not her I know what’s wrong
cause Chuck E’s in love with the little girl singing this song
Don’t you know
Chuck E’s in love……
He’s in love with a girl – with me
09 | When love comes to town
I was a sailor I was lost at sea
Under the waves before love rescued me
I was a fighter I could turn on a thread
Now I stand accused of the things I‘ve said
When love comes to town
I‘m gonna jump that train
When love comes to town
I‘m gonna catch that flame
Maybe I was wrong to ever
let you down
But I did what I did
before love came to town
Used to find love under a red sunset
I was making promises I would soon forget
I was his pale as the lace on my wedding gown
But I left him standing before love came to town
I ran into a juke joint when I heard a guitar scream
The notes were turning blue I was dazing in a dream
As the music played I saw my life turn around
That was the day before love came to town
I was there when they crucified my Lord
I held the scabbard when the soldier drew his sword
I threw the dice when they pierced his side
But I‘ve seen love conquer the great divide
10 | You got the silver
Hey babe – what’s in your eyes
I saw them flashing like airplane lights
You fill my cup babe that’s for sure
I must come back for a little more
You got my heart you got my soul
You got the silver you got the gold
You got the diamonds from the mine
Well that’s all right – it’ll buy some time
Tell me honey what will I do
When I’m hungry and thirsty too
Feeling foolish and that’s for sure
Just waiting here at your kitchen door
Hey baby – what’s in your eyes
Is that the diamonds from the mine
What’s that laughing in your smile
I don’t care no I don’t care
Oh babe – you got my soul
You got the silver – you got the gold
A flash of love – just made me blind
I don’t care no that’s no big surprise
11 | Rio Esperanza
Texas to Tennessee blue
Highway to highway just to get back to you
With the barren winds blowin’
A jealous moon cross the plains
I’ll only be runnin’ and callin’ your name
I should have never left you
After what I held close
The hours slippin’ by from the one I love most
Chasing days that take flight
And the mist from my eyes
I die a little each day with you so far away
Oh my darlin’ I’ve cried these many miles
A kiss in the shadows, a whispered memory
I’ll be waiting, all of my life, only my lonely
Rio Esperanza, it’s the river of hope
There’s a place in my heart where you’ll always be
Where the shallows run long and the driftin’ is free
Across windswept hills
your voice calms to caress me
Like a lover stealing glances I can’t wait to hold you
see the light flicker softly In a blue silverscape
It’s all such sweet surrender
and I’ve come home again
12 | Maybe
Maybe
Oh if I could pray and I try, dear,
You might come back home, home to me.
Maybe
Whoa, if I could ever hold your little hand
Oh you might understand.
Maybe, maybe, maybe, maybe, yeah.
Maybe, maybe, maybe, maybe, maybe dear
I guess I might have done something wrong,
Honey I‘d be glad to admit it.
Oh, come on home to me!
Honey maybe, maybe, maybe, maybe yeah.
Well I know that it just doesn‘t ever seem to matter, baby,
Oh honey, when I go out or what I‘m trying to do,
Can‘t you see I‘m still left here
And I‘m holding on in needing you.
Please, please, please, please,
Oh don‘t you reconsider babe.
Now come on, I said come back,
Won‘t you come back to me!
Maybe dear, oh maybe, maybe, maybe,
Let me help you show me how.
Honey, maybe, maybe, maybe, maybe,
Maybe, maybe, maybe, yeah,
Maybe, maybe, maybe, yeah.
Oohh












